Instrumente zum aktiven Wohnungsbau wirken

Programm zur Wohnungsbauförderung wird aufgestockt

Das städtische Förderprogramm zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zeigt große Erfolge. Im April 2020 sind weitere Anträge zur Förderung eingegangen, so dass Oberbürgermeister Jürgen Krogmann entschieden hat, die vorhandenen Mittel um 800.000 Euro aufzustocken.
„Aktuell liegen uns Anträge mit einem Volumen von 890.000 Euro vor, damit sollen weitere 55 Wohneinheiten gebaut werden. Erfreulicherweise haben verschiedene Investoren bereits angekündigt, ebenfalls Mittel zu beantragen“, sagt Krogmann. Deshalb wird der für 2020 geplante Ansatz durch eine Verpflichtungsermächtigung um 800.000 Euro erhöht. Oberbürgermeister Krogmann hatte diese Vorlage in den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen am 3. Juni 2020 eingebracht.

Vorzüge des städtischen Förderprogramms werden erkannt

In den vergangenen Jahren hatten die Mittel im Haushalt immer ausgereicht, 2020 müssen sie erstmal aufgestockt werden. „Daran lässt sich erkennen, dass unsere Instrumente, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, immer besser wirken. Es lohnt sich, gerade beim Thema Wohnungsbau Geduld zu haben, immer mehr Investoren haben jetzt offenbar die Vorzüge unseres städtischen Programms erkannt“, so Krogmann weiter.

Im Haushaltsjahr 2020 werden voraussichtlich Mittel in Höhe von 1,55 Millionen Euro benötigt, um alle Förderanträge bewilligen zu können. Die Höhe des gesamten Fördervolumens liegt seit 2014 bei mehr als 4 Millionen Euro.

Die Quotenregelung zur Schaffung preiswerten Wohnraums war 2014 vom Rat beschlossen worden. Mittlerweile sind mehr als 700 Wohnungen in diesem Segment entweder bereits gebaut worden oder konkret beantragt.

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