Informationen für pflegende Angehörige

Die Corona-Pandemie bedroht vor allem die Gesundheit älterer und pflegebedürftiger Menschen. Sie möglichst gut zu schützen und unser Gesundheitssystem stabil zu halten, fordert derzeit unsere ganze Gesellschaft stark heraus.

Zu den Menschen, die das besonders betrifft, gehören auch die pflegenden Angehörigen. Ohne ihren Einsatz wäre die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen, die zuhause leben, nicht zu bewältigen. Die Rolle pflegender Angehöriger für den einzelnen Menschen mit Pflegebedarf sowie für das Gesundheitssystem ist heute wichtiger denn je.

Informationen und Unterstützung:

  • Aktuelle Informationen für pflegende Angehörige: Wege zur Pflege »
  • Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus: Zentrum für Qualität in der Pflege »
  • Was für Angehörige älterer Menschen in Corona-Zeiten wichtig ist: Verbraucherzentrale »
  • 60 Euro für Pflegehilfsmittel: Rückwirkend zum 1. April 2020 können für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel monatlich 60 Euro statt bislang 40 Euro abgerechnet werden. Die Ausnahmeregelung wurde aufgrund der gestiegenen Preise bei Desinfektion, Mundschutz, Handschuhen et cetera getroffen und gilt bis 31. Dezember 2021. Weitere Informationen finden Sie in dieser Datei zum Download » (PDF, 506 KB)

    Wenn Sie das Bedürfnis nach einem Austausch oder einem Entlastungsgespräch haben, empfehlen wir Ihnen sich an die Ihnen schon bekannten Stellen (Gesprächskreise Ihrer Kirchengemeinde, an die BeKoS » bezüglich „Virtuellen Gruppentreffen“ oder ähnliche) zu wenden. Der Pflegestützpunkt der Stadt Oldenburg » ist Ihnen ansonsten bei der Suche nach einer geeigneten Kontaktperson behilflich.

Online-Beratungsangebote

Zudem gibt es Online-Beratungsangebote, die pflegende Angehörige oder Kinder von pflegebedürftigen Familienangehörigen unterstützen und miteinander vernetzen.

  • Der Verein „wir-pflegen“ e. V. bietet die App „in-Kontakt“ an. Damit können sich pflegende Angehörige bundesweit austauschen und sich gerade jetzt, in dieser Krisenzeit, miteinander vernetzen (www.in-kontakt.online »).
  • Die Internetseite „pflegen-und-leben“ » ermöglicht eine Psychologische Online-Beratung für pflegende Angehörige.
  • Auf der Internetseite von Nummer gegen Kummer » finden Kinder- und Jugendliche, die sich um pflegebedürftige Familienangehörige kümmern, Unterstützung und Hilfe.

Corona-bedingte Fragen

Haben Sie darüber hinaus Corona-bedingte Fragen zu Ihren pflegebedürftigen Angehörigen bezüglich

  • Alten-und Pflegeheimen, dann wenden Sie sich bitte an 0441 235-4550 oder an die Heimaufsicht unter 0441 235-2067.
  • der ambulanten Versorgung (ambulanter Pflegedienst), dann wenden Sie sich bitte direkt an Ihren ambulanten Pflegedienst.
  • einer Pflege-Wohn-Gemeinschaft, dann wenden Sie sich bitte direkt an den betreuenden ambulanten Pflegedienst der Wohngemeinschaft.
  • einer Tagespflege, dann wenden Sie sich bitte an die Heimaufsicht unter 0441 235-2067.
  • Hilfsmittel in der häuslichen Pflege, dann wenden Sie sich bitte an den Pflegestützpunkt unter 0441 235-3780.

Weitere Hilfsangebote

Benötigen Sie anlässlich der Corona-Krise weitere Hilfsangebote, zum Beispiel eine Einkaufshilfe? Hier finden Sie weitere Hilfsangebote für Bürgerinnen und Bürger »

Allgemeine Fragen und Beratungen