Infobrief für Kindertagespflgepersonen vom 24. September 2020

Liebe Kindertagespflegepersonen,

manche von Ihnen blicken sorgenvoll in die Zukunft. Das Leben mit Corona verändert einiges. An der einen oder anderen Stelle gehen die Sorgen bis zur Existenzangst. Sicherlich können wir als Fachberatung nicht die Welt verändern. Doch wir möchten Ihnen ein Forum zum Austausch und zum Fragenstellen bieten.
Unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bietet Anja Gerdes dafür Termine an, die stattfinden werden, wenn die zulässige Anzahl von sieben Personen pro Termin erreicht wird. Für diese Termine melden Sie sich bitte direkt bei Anja Gerdes (Telefon: 0441 235-3741, E-Mail: anja.gerdes(at)stadt-oldenburg.de) an. Anmeldeschluss ist jeweils am Freitag vor dem Termin. Jeder Termin kann einzeln „gebucht“ werden.

Die Treffen finden statt in Raum 504 im Amt für Jugend und Familie in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr. Bei Teilnahme wird eine Fortbildungsbescheinigung im Umfang von zwei Unterrichtsstunden ausgestellt. Termine:

  • Mittwoch, 21.Oktober 2020,
  • Mittwoch,11. November 2020,
  • Mittwoch,18.November 2020,
  • Mittwoch, 25. November 2020 und
  • Mittwoch, 2. Dezember 2020.

Der jährliche Fachtag Kindertagespflege fällt bis auf weiteres aus. Die vierteljährlich stattfindenden Themenabende werden voraussichtlich Anfang 2021 wieder starten.

Veränderte Buchstabeneinteilung in der Wirtschaftlichen Jugendhilfe

Zuständigkeit nach Nachname des Kindes:

Die Bearbeitung der Erstattungsanträge der Tagespflegepersonen (Renten-, Kranken-, und Pflege- sowie Unfallversicherung / jährlicher Zuschuss / Erstattung der Fortbildungskosten) wird weiterhin von Petra Feron erledigt.

Zeitangaben im neuen Fortbildungsheft 2020 bis 2021

Irrtümlicherweise wurde im Fortbildungsheft 2020 bis 2021 („blaues Heft“) bei den Fortbildungsveranstaltungen die Zeit in Minuten angegeben. Die Umrechnung ist entsprechend:

  • 180 Minuten = 4 Unterrichtsstunden
  • 240 Minuten = 5 Unterrichtsstunden
  • 420 Minuten = 8 Unterrichtsstunden

Kostenübernahme beim der Auffrischung der Kenntnisse in Erster Hilfe

Aufgrund der Corona bedingten Regeln können auch diese Schulungen nur in kleineren Gruppen durchgeführt werden, was die Kosten für die Anbieter insgesamt erhöht. Die Landesunfallkasse Niedersachsen hat daraufhin mit allen Anbietern der Ersten Hilfe Kurse eine Vereinbarung getroffen, dass die zusätzlichen Kosten von der Landesunfallkasse übernommen werden. Die Abrechnung erfolgt wie gewohnt über den Gutschein, den Sie von der Fachberatung (Carola Arnold) » ausgehändigt bekommen. Für Sie fallen keine Kosten an.

Die Oldenburg-Card – Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket

Eltern, die zur Zielgruppe gehören, können die Kosten für die Mittagsverpflegung über die Oldenburg-Card abrechnen. Voraussetzung ist, dass Sie als Kindertagespflegeperson sich als Anbieter und Anbieterin registrieren lassen. Zuständig für die Bewilligung der Leistungen für Bildung und Teilhabe ist bei Empfängerinnen und Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch II das Jobcenter und bei allen übrigen Empfängerinnen und Empfängern die Stadt Oldenburg.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Registrierung und Abrechnung der Leistungen »

Sie können sich auch direkt an das Jobcenter wenden:

Jobcenter Oldenburg
Herr Schütte
Telefon 0441 21970-2602

oder

Herr Wagner
Telelefon 0441 21970-2001 (nur mittwochs und freitags)

Alternativ kann auch eine E-Mail an das Team geschrieben werden:
Jobcenter-Oldenburg.Team-7112(at)jobcenter-ge.de. Diese wird dann innerhalb von 48 Stunden bearbeitet.

Nachweis über den Masernschutz

Der Nachweis über altersentsprechenden Masernschutz gemäß § 20 Absatz 9 Infektionsschutzgesetz kann auf mehrere Wegen belegt werden. Hier finden Sie ein weiteres Mal Informationen zum Masernschutzgesetz und der Nachweispflicht »

Medikamentengabe in der Kindertagespflege

Grundsätzlich gilt: kranke Kinder müssen zu Hause bleiben. Vor allem akut Erkrankte sollten ihre Erkrankung zu Hause auskurieren. Hier muss möglicherweise das Gespräch mit den Eltern gesucht werden, wenn Kinder vorzeitig wieder in die Betreuung geschickt werden.

Kinder, die ständig auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sind (wie Allergiker, Diabetiker, und so weiter) müssen unter Umständen während der Betreuungszeit Medikamente verabreicht bekommen.

Die Medikamentengabe durch Kindertagespflegepersonen sollte auf besondere Ausnahmefälle beschränkt bleiben. Dabei sollten nur medizinisch unvermeidliche und organisatorisch nicht auch durch die Erziehungsberechtigten durchführbare Medikamentengaben durch die unterwiesenen Kindertagespflegepersonen erfolgen.

Mündliche Angaben zur Einnahme und Verabreichung der Medikamente durch die Eltern reichen nicht aus. Erforderlich sind stets eine schriftliche Anweisung des behandelnden Arztes sowie eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten. Wenn beide Eltern sorgeberechtigt sind, ist die Einverständniserklärung von beiden Eltern zu unterschreiben. Dies gilt im besonderen Fall bei getrennten und möglicherweise zerstrittenen Eltern.

Die Ausgabe von Medikamenten ist letztendlich freiwillig.

KiTa-Begleitbogen

Der KiTa-Begleitbogen für Kinder unter drei Jahren soll bei Früherkennungsuntersuchungen unterstützen. Dies gilt insbesondere, wenn die Anhaltspunkte bezüglich eines möglichen Förderbedarfs nicht primär auf eine organische Störung zurückzuführen sind, sondern im besonderen Maß das Zusammenspiel medizinischer und sozial-psychologische Fachkompetenz erforderlich ist. Die Nutzung des KiTa-Begleitbogens ist für Eltern freiwillig. Genauso sind Sie als Kindertagespflegeperson nicht verpflichtet, den Bogen auszufüllen.

Ihr Team der Fachberatung Kindertagespflege